|

Rolf Saurenmann
Pressegruppe SekZH
Als Rechercheur und Promotor der ersten Stunde und
bis heute fasse ich zusammen:
1. Unser primäres Anliegen war und ist die Sprachqualität.
Daher unsere Forderung nach nur einer Fremdsprache an der Primarschule.
2. Die Erstsprachenfrage haben wir stets zugunsten
dieser Qualitätsfrage bewusst ausgeklammert. Nach Beurteilung
der jetzigen Gesamtsituation haben wir uns nun zum Brückenschlag
zwischen Moderne und Tradition entschlossen:
Durch ein gutes, nichtimmersives Englisch an der Primarschule
und die Garantie eines qualifizierten Französisch an der Oberstufe,
obligatorisch für alle (somit wieder der Zustand wie vor der
Zeit des Primarschulfranzösisch).
3. Unser Sprachenkonzept ist ein Vorschlag, eine Möglichkeit.
Doch wie immer die Lösung herauskommen wird, für uns hat
nach wie vor die Sprachqualität Priorität.
Daher gilt: Zuerst abklären, dann einführen
- das ist die einzige verantwortbare Reihenfolge! Der August 2005
ist deshalb nicht realistisch, und zwingend schon gar nicht!
4. Fazit: Die Initianten wie die Schulsynode fordern
vom Bildungsrat (bzw. Kantonsrat), dass er auf seinen Frühenglischbeschluss
vom 14. 3. 2003 zurückkommt!
Rolf Saurenmann, Männedorf

|